Blanc de Noir - Illusion Q.b.A. trocken 2023 Meyer-Näkel
| PLU-Nr | | 79759 |
| Jahrgang | | 2023 |
| Weinart | | Roséwein |
| Land | | Deutschland |
| Anbaugebiet | | Ahr |
| Erzeuger/Abfüller | | Weingut Meyer-Näkel |
| Erzeuger/Winzer | | Weingut Meyer-Näkel, Friedenstrasse 15, D-53507 Dernau |
| Rebsorte | | Spätburgunder (100%) |
| Prädikat | | Q.b.A. trocken |
| Geschmacksrichtung | | Trocken |
| Alkoholgehalt | | 12,50 % |
| Verkaufseinheit | | 0.75 Liter |
| Preis/Grundeinheit | | 24,67 € / Liter |
Beschreibung
Die Illusion macht ihrem Namen alle Ehre: Aus roten Trauben entsteht ein heller Wein, der die Frische eines Weißweins mit dem feinen Schmelz und der Struktur der zugrunde liegenden Rotweinsorte verbindet. Sorgfältige Handlese, behutsame Verarbeitung und der gezielte Ausbau in Edelstahl und einem kleinen Anteil Barrique verleihen diesem Blanc de Noir seine nuancenreiche, elegante Art.
Weingut & Philosophie:
Das Weingut Meyer-Näkel ist eng mit der Ahr und dem anspruchsvollen Umgang mit roten Rebsorten verbunden. Im Mittelpunkt stehen sorgfältige Handarbeit, eine schonende Verarbeitung und ein Ausbau, der die Eigenart der Trauben bewahrt. Die Illusion überträgt diesen Ansatz auf einen Blanc de Noir: Sie zeigt die rote Rebsorte aus einer ungewohnten Perspektive und verbindet Präzision mit einem eigenständigen, zugänglichen Stil.
Herkunft & Terroir:
Die Herkunft an der Ahr ist vor allem durch den Anbau roter Rebsorten geprägt. Die Trauben für die Illusion werden von Hand gelesen und in kleinen Boxen vorsichtig zum Weingut transportiert. Dadurch bleiben die Beeren möglichst unversehrt und bilden die Grundlage für einen hell gekelterten Wein mit klarer Frucht, feiner Struktur und eleganter mineralischer Prägung.
Vinifikation & Ausbau:
Blanc de Noir bedeutet wörtlich „Weiß aus Schwarz“ und bezeichnet einen weißen Wein aus roten Trauben. Da die Farbstoffe überwiegend in den Beerenhäuten sitzen, kann durch vorsichtiges Pressen und einen möglichst kurzen Kontakt des Mostes mit den Schalen ein heller Wein entstehen. Nach der schonenden Verarbeitung wird der Most durch Sedimentation vorgeklärt. Die gekühlte, kontrollierte Vergärung erfolgt überwiegend im Edelstahltank und zu einem kleinen Anteil im Barrique. Eine mehrwöchige Lagerung auf der Feinhefe sowie die teilweise malolaktische Gärung runden die Säure ab und verleihen dem Wein zusätzlichen Schmelz. Nach etwa sechs Monaten wird die Illusion abgefüllt.
Sensorik & Geschmack:
Die Illusion zeigt sich nuancenreich mit Aromen von Birne, Apfel und gelbem Pfirsich. Eine elegante mineralische Note gibt der reifen Frucht klare Kontur. Am Gaumen wirkt der Wein ausgewogen und geschmeidig: Die teilweise malolaktische Gärung mildert die Säure, während die Lagerung auf der Feinhefe für feinen Schmelz und eine runde Textur sorgt. Frische und Substanz bleiben dabei harmonisch miteinander verbunden.
Speisenempfehlung:
Der feine Schmelz und die reife Frucht passen besonders gut zu gebratenem Zander mit Fenchel, Geflügelterrine mit Apfel oder einem milden Kalbsfrikassee. Auch gerösteter Blumenkohl mit Haselnüssen und einer dezenten Zitronenbutter greift die cremige Textur und die mineralische Frische des Weins auf. Leicht gekühlt eignet sich die Illusion zudem als vielseitiger Begleiter zu einer Auswahl milder Käse und feiner Vorspeisen.
Fazit:
Die Illusion ist besonders, weil sie die Grenzen zwischen Weiß- und Rotwein auf elegante Weise verschwimmen lässt. Sie richtet sich an Weinfreunde, die mehr Substanz und Schmelz als bei einem klassisch-frischen Weißwein suchen, dabei aber auf Leichtigkeit und eine klare Frucht nicht verzichten möchten. Auch für neugierige Genießer, die rote Rebsorten einmal von einer ungewohnten Seite erleben wollen, ist sie eine spannende Wahl – vielseitig am Tisch und zugleich charaktervoll genug, um solo zu überzeugen.